TV-Beitrag „Akte 04-18 mit Ulrich Meyer“

Zähne Bleichen / Power Bleaching

Ulrich Meyer: „Wie wirkt Bleaching? Weiße Zähne wollen wir alle haben, aber halten Zähne diese Chemikalien eigentlich aus? Jetzt startet bei uns der Akte-Studiotest: Zahnärztin Barbara Elsholtz wird uns zeigen, was sich aus Zähnen so machen lässt. Wir schauen mal rüber, was Barbara Elsholtz, unsere Studiozahnärztin bei ihrem Patienten bisher erreicht hat. Er möchte ja seine Zähne bleichen lassen. Dazu müssen die Zähne erst einmal gereinigt werden und die Zahnbeläge entfernt werden. Das ist jetzt gerade im Gang. Dazu trägt die Zahnärztin zunächst einen Zahnfleischschutz auf. Wir werden die Verwandlung ganz aus der Nähe beobachten und bekommen genau mit, wie das Ganze zum Finale wirkt. Wir kriegen Zähne weiß, unsere Studioaktion heute Abend bei Akte 04. Aber wie viel weiß ist drin bei normalen Beißern und welche Schäden richtet das am Ende an? Nach der sorgfältigen Vorbereitung ist auf den Zähnen des Patienten eine rote Paste aufgetragen worden. Und jetzt hat die Zahnarzthelferin auch ihr Super-Licht wieder angeschaltet, ein Xenon-Licht, um die Behandlung abzuschließen und aus dem Patienten einen richtigen Strahlemann zu machen. Von C3 nach A1 - so eine Art Zahnschach, so hört es sich jedenfalls an - so hell wollen wir heute Abend die Zähne unseres Patienten bekommen. Jedenfalls die eine Hälfte seines Kiefers, dann sind die Unterschiede nämlich besonders schön sichtbar. Sind sie glücklich soweit? Er hebt den Daumen. Bei mir ist Zahnärztin Heike Bischoff, die über das ganze Thema schon ein Buch geschrieben hat. Was ist das rote, das wir da sehen?

Heike Bischoff: „Das ist das Bleichgel.“

Ulrich Meyer: „Also kein Blut. Das müssen wir den Zuschauern ja mal sagen.“

Heike Bischoff: „Nein, kein Blut.“

Ulrich Meyer: „Greift diese Zeug den Zahn, den Zahnschmelz, eigentlich an?“

Heike Bischoff: „Das ist das schonendste Bleichgel, was auf dem Markt ist. Es hat einen PH-Wert von 7,3 und dieser PH-Wert entspricht dem des Zahnes.“

Ulrich Meyer: „Ich als Laie kann mir schwer vorstellen, dass Bleichen von Zähnen total gesund sein soll. Helfen sie mir.“

Heike Bischoff: „Das Bleichverfahren ist sehr schonend. Der Zahn wird überhaupt nicht angegriffen. Sie müssen sich den Zahn so vorstellen: Der Schmelz ist wie ein Gitter aufgebaut. Das ist Hydroxyl-Apatit. Und in dieses Gitter dringen die Farbstoffe aus der Nahrung ein. Das ist organisches Material, das können wir mit Sauerstoff bleichen. Die Zahnsubstanz können wir gar nicht verändern.“

Ulrich Meyer: „Jetzt haben wir gerade das bläuliche Licht gesehen, das hat eine Spezialeigenschaft. Was kann dieses Licht?“

Heike Bischoff: „Diese Crealight-Lampe hat ein besonderes Licht. Es ist ein Kaltlicht und fördert chemische Reaktionen. Das Bleichgel kann so sehr viel schneller und intensiver wirken.“

Ulrich Meyer: „Kann das eigentlich bei jedem Patienten wirken oder raten sie einigen, die zu Ihnen in die Praxis kommen gleich `Das wird nichts bei ihnen´?“

Heike Bischoff: „Bei Patienten mit Kronen im Frontzahnbereich können wir nicht bleichen. Und dann gibt es auch Patienten, die von Natur aus schon sehr gelbe Zähne haben. Die können wir sehr schlecht bleichen.“

Ulrich Meyer: „Also nicht Hilfe für jeden. Aber die Verwandlung unseres Studiopatienten, der hier auf dem Stuhl liegt und nach wie vor glücklich ist, die geht weiter. Heike Bischoff geht jetzt auf www.akte.de in den Live-Chat. Und wir kommen zum Endergebnis im Zahn bleachen. Unser Patient hat etwa zwei Stunden hier gelegen und sich in die Hände von Zahnärztin Barbara Elsholtz begeben. Wir wollten ja ein großes Ziel erreichen, von C3 auf A1,  in Sachen Zahnhelligkeit zu kommen. Haben wir denn das denn geschafft?“

Barbara Elsholtz: „Wir haben noch viel mehr geschafft. Es ist unglaublich. Wir haben die Farben vorher bestimmt und sind bei weitem noch über das Ziel hinaus gekommen. Das hellste wäre bei der Ausgangsfarbe B1 gewesen und wir sind noch darüber hinaus gegangen. Es ist wirklich unglaublich. Es hat bei ihm wunderschön geklappt.“

Ulrich Meyer: „Das ist wirklich unglaublich. Wie fühlen sie sich denn so?“

Patient: „Gut.“

Ulrich Meyer: „Das ist ein Manneswort. Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen. Jetzt haben wir bei ihnen überragende Vorher- und Nachher-Bilder, wie das mal war und wie das jetzt ist.“

Heike Bischoff: „Auf seiner rechten Seite ist es neu und auf seiner linken Seite ist der alte Zustand.“

Ulrich Meyer: „Jetzt sehen wir es sehr genau. Das hat knapp zwei Stunden gedauert. Wie lange bleibt das so und was kostet es, wenn man das bei ihnen in der Praxis machen lässt?“

Heike Bischoff: „Das Kammerrecht verbietet es mir, hier etwas über Preise zu sagen.“

Ulrich Meyer: „.Wie lange bleibt es so?“

Heike Bischoff: „Das hängt sehr davon ab, wie der Patient sich verhält, was er isst, was er trinkt. Wenn er sehr viel raucht oder viel Rotwein trinkt, dann können sich die Zähne schnell wieder verfärben. Und es hängt sehr stark von seiner Pflege ab. Da empfehle ich immer eine Ultraschallzahnbürste.“

Ulrich Meyer: „Ultraschallzahnbürste - wie sieht die aus?

Heike Bischoff: „Hier haben wir eine zu stehen. Sie sieht im Prinzip wie eine elektrische Zahnbürste aus, hat aber 500 Schwingungen in der Sekunde und hat diese Ultraschalltechnik, die eben sehr viel mehr schafft.“

Ulrich Meyer: „Eva Padberg ist nach wie vor bei uns, die neue Jurorin bei „Star Search“. Ist es bei Models auch üblich, sich bleachen zu lassen?“

Eva Padberg: „Ich glaube nicht, dass es unbedingt üblich ist. Wahrscheinlich nicht mehr, als bei anderen Leuten auch. Jeder achtet ja auf die Zähne. Ich persönlich habe es noch nicht machen lassen und mir fällt jetzt auch keiner ein, der das hat machen lassen.“

Ulrich Meyer: „Ist das denn ein Rat an die jungen Menschen, die sie im Modelwettbewerb noch zu beurteilen haben, jetzt noch schnell zum Zahnarzt zugehen oder lieber nicht  - naturbelassen sozusagen?“

Eva Padberg: „Das hängt natürlich von den Zähnen ab. Wenn man jetzt schon schöne weiße Zähne hat, dann muss man das natürlich nicht machen. Ich glaube es ist wichtig, mit der Agentur darüber zu sprechen. Das rate ich da den Mädchen. Also erst einmal eine Modelagentur über das Internet suchen, auf Seriösität achten, und die können einem dann Tipps geben.“

Ulrich Meyer: „Viele Dank, Eva Padberg. Heike Bischoff, allerletzte Frage: Was können den Raucher, die Rotwein lieben und andere furchtbare Sachen machen, für Ihre Zähne tun?“

Heike Bischoff: „Regelmäßig zur Prophylaxe gehen, also nicht nur alle halbe Jahre sondern alle drei Monate und vor allem die Ultraschallzahnbürste einsetzen. Das macht wirklich sehr viel Sinn. Bleichen können sie auch, nur das hält bei solchem Verhalten eben nicht so lange.“

Ulrich Meyer: „Ich bedanke mich bei allen.“